Politik > Vorstösse

Konzept "Park am Aabach"

PDFDruckenE-Mail

Sommer 2010

 

villaDie Jungfreisinnigen Uster legen dem Stadtrat ein Konzept zur Entwicklung und Umgetaltung der Villa am Aabach und des umliegenden Parks  or. Im Mittelpunkt des Konzepts steht die Umnutzung der Villa zu einer Jugendherberge mit einem öffentlichen Resta urant.


Unspektakuläre Zwischennutzung

In den vergangenen Jahren haben die Stimmbürger der Stadt Uster eine weitere kulturelle Nutzung der Villa am Aabach deutlich abgelehnt. Damit war der Stadtrat gezwungen andere Nutzungsideen für die Villa in Betracht zu ziehen. Er rief die Bevölkerung auf, Ideenvorschläge einzubringen. Die Jungfreisinnigen haben sich schon damals für eine Jugendherberge eingesetzt. Da kein Konzept für die Umsetzung vorlag, wurde die Idee vom Stadtrat nicht weiterverfolgt. Mittlerweile hat sich der Stadtrat für eine eher unspektakuläre Zwischennutzung entschieden. Aus Sicht der Jungfreisinnigen ist das zu wenig. Deshalb legten sie dem Stadtrat ein Konzept zur Entwicklung und Umgestaltung der Villa am Aabach und des umliegenden Parks vor.

 

Keine Oase der Ruhe

Ende 2009 beantrag der Stadtrat die Erarbeitung eines Studienauftrages über die Gebietsentwicklung „Park am Aabach“. Im Juli 2010 wurde dieser durch den Gemeinderat genehmigt. Damit kann nun ein Synthesebericht ausgearbeitet werden, wie sich der Park in Zukunft gestalten soll. Dem Stadtrat schwebt eine „Oase der Ruhe“ vor. Die Jungfreisinnigen sind jedoch der Meinung, dass der Park am Aabach mit Leben gefüllt werden soll. Der Park liegt in unmittelbarer Nähe zum Dorfbad und kann daher optimal als Freizeitanlage genutzt werden. Eine Oase der Ruhe findet man in der Stadt Uster bereits im Stadtpark. Eine Zweite braucht es in der Stadt nicht, so die Meinung der Jungfreisinnigen.

 

Baden im Park

Die Vorstellungen der Jungfreisinnigen decken sich in vielen Punkten mit den Ideen des Stadtrats. Das Nutzungskonzept der Jungpartei sieht allerdings verschiedene Anpassungen vor. Entgegen der Meinung des Stadtrates, sollte das Baden im Park ermöglichet werden. Der Verlauf des Aabachs sollte so gestaltet werden, dass der Bach erlebbar gemacht wird. Steinstufen am Ufer sollen die Möglichkeit bieten im Bach zu plantschen und damit eine Abkühlung auch ausserhalb des Dorfbades zu ermöglichen. Die Öffnung des Dorfbades ist ein zentraler Punkt, dies sieht auch der Stadtrat so. Den Jungfreisinnigen schwebt ein Nutzungskonzept vor, wie es auch die Stadt Bern mit dem Marzili-Bad umgesetzt hat. Die grosse Wiesenfläche östlich der Villa am Aabach soll für Freiluft-veranstaltungen diverser Art genutzt werden.

 

Jugendherberge und Restaurant

Der zentrale Punkt des Parks soll zukünftig die Villa am Aabach darstellen. In der Tourismusregion Zürcher Oberland ist die Anzahl erschwinglichen Betten ausgesprochen tief. Übernachtungsmöglichkeiten für junge Leute oder Touristen mit einem eher tieferen Budget sind in der Region eher dünn gesät. Dies ergab die Nachforschungen der Jungfreisinnigen Uster. Die Marktsituation würde deshalb eine Jugendherberge zulassen. Verknüpft mit der Jugendherberge soll eine öffentlich zugängliches Restaurant mit einer Lounge entstehen. Für das Restaurant und die Jugendherberge müssen bauliche Massnahmen an und in der Villa getroffen werden. Gemäss Abklärungen der Jungfreisinnigen liegt die betriebswirtschaftlich sinnvolle Mindestkapazität für eine Jugendherberge bei 90 Betten. Um diese Bettenzahl zu erreichen, soll ein freistehender Baukörper neben der Villa errichtet werden.

 

Steuerneutrale Finanzierung

Der Betrieb der Jugendherberge sowie des Restaurants soll durch private Trägerschaften gewährleistet werden. Die Betreiber decken mittels Miet- oder Pachtverträgen die Investitionskosten für die baulichen Anpassungen an der Villa. Somit wird die ohnehin nötige Sanierung der Villa als auch der Anbau letztendlich mindestens steuerneutral finanziert.

 

 

Das vollständige Konzept "Park am Aabach" als PDF

 

pdf Konzept_Jugendherberge.pdf (1.69 MB)

Share