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Keine Nutzungsideen zur Villa am Aabach
16. Februar 2012
Villa am Aabach ist kein zentraler Punkt bei der Parkplanung
Bei der Ratsdebatte vom 13. Februar wurden fünf Geschäfte behandelt, wobei zum ersten Mal keine Einbürgerungen mehr auf der Traktandenliste standen. Dieser einerseits erfreuliche Umstand bedeutete aber auch, dass viel weniger Personen die Sitzung besuchten. Ein kleiner Trost war dabei die Anwesenheit von Rolf Graf (SP), der seit seinem Rücktritt aus dem Gemeinderat meines Wissens nach noch keine Sitzung verpasst hat.
In drei persönlichen Erklärungen beschwerten sich Ursi Räuftlin zu Recht über den Doppelversand von Unterlagen der Primarschule, Jürg Gösken über den Auftritt von Thomas Kübler im WebTV der Uster-Homepage zur Uster-West Thematik und Markus Bürki machte sich für den Gebrauch von Fair Trade stark.
Thomas Wüthrich erklärte im einzigen Fraktionsreferat, dass die Grünen den Schritt des Stadtrates, nun ein Seerestaurant beim Kiosk zu bevorzugen, sehr begrüssen würden. Er erklärte weiter, dass sich die Freisinnigen als einzige Partei jeweils dagegen gewehrt haben. Nun, davon weiss ich nicht, das war vor meiner Zeit. Ich kann einfach versichern, dass ich schon vor 10 Jahren nicht verstanden habe, weshalb die Surferwiese einem Restaurant weichen soll, hat man doch beim Kiosk eine ideale Baufläche. Zu diesem Thema ein anderes Mal mehr...
Beim ersten Geschäft ging's um die Gebietsentwicklung Park am Aabach. Es ist absolut höchste Zeit, dass das Potential des Areals endlich erkannt und genutzt wird. Darum ist es auch richtig, dass ein Synthesebericht durchgeführt wurde, welcher inhaltlich keineswegs nur schlecht war. Es war mir jedoch vorbehalten, sich als einziger wirklich kritisch zum vorliegenden Bericht zu äussern. So kam es denn auch, dass die anderen Parteien, geblendet von den schönen Animationen (Bilder), allesamt zustimmten und ich als einziger ablehnte und vor allem die immer noch ungewisse Nutzung der Villa bemängelte (siehe dazu mein Referat). Sogar Stadtrat Kübler stimmte diesem Kritikpunkt zu, fand diesen Umstand jedoch weit weniger störend. Lieber unterstellte er uns, die jungfreisinnigen hätten die Idee einen Partyraum einzurichten, was Partytiger Kübler vielleicht erfreuen würde, jedoch völlig absurd ist. Stimmverhältnis 33 zu 1! Ich wusste um das zu erwartende Resultat, ging's mir doch einfach darum, dieses Geschäft nicht glatt durchzuwinken. Es wird und soll zu Recht vorwärtsgehen...
Noch eine kleine Anmerkung: Die SVP/EDU Fraktion, welche 12 Personen umfasst (1/3 des GR!) brachte es nicht fertig, sich zu einem Geschäft mit dieser Wichtigkeit zu äussern. Fehlt's hier an Kapazität(en)?
Es wird ein zweiter Anlauf genommen für ein neues Schulhaus Krämeracker (22 Klassenzimmer und Turnhalle, ca. 33.5 Mio). Der Gemeinderat hatte über die Planungsgrundlagen für das neue Schulhaus zu befinden. Der einzige ernstzunehmende Antrag in diesem Geschäft stammte aus der Kommission (KBK), welche forderte, dass die Sekundarschule statt 6 nur 4 Klassenzimmer erhalte. Der Antrag, welcher in der Kommission komischerweise (wer ist hier wohl die Windfahne?) noch mit 5 zu 4 obsiegte, unterlag danach im Rat klar. Lediglich die FDP (3) stimmte diesem Ansinnen zu. Die jungfreisinnigen waren hier von Anfang an anderer Meinung (siehe dazu mein Referat). Die Planungsgrundlagen wurden schliesslich mit 33 zu 0 Stimmen genehmigt.
Das Schulhaus Pünt hat ein Platzproblem. Deswegen wird für 1.25 Mio. ein neuer Pavillon gefordert. Ein allseits unbestrittener Antrag, lediglich die SVP/EDU Fraktion mit Ruedi Gysi meinte, sie wisse es noch besser und kam mit einem "handglismete" Änderungsantrag (Aussage M. Siegrist:-)) hervor. Dieser forderte, die Primarschule solle prüfen, ob nicht besser gleich noch ein zweiter Pavillon obendrauf (geplant voraussichtlich 2013) aufgestellt werden soll. Eigentlich eine gar nicht so blöde Idee, wäre nicht genau diese Frage schon in der Kommission behandelt und abgeklärt worden. Nach viel Ärger und noch mehr Kopfschütteln zog die SVP/EDU Fraktion ihren Antrag zurück.
Weiter wurden die neue Bestattungs- und Friedhofverordnung einstimmig angenommen und der Ausbau des Musikunterrichts in den ersten Klassen mit 19 zu 11 Stimmen abgelehnt.
Referat_Gebietsenwicklung_Park_am_Aabach.pdf 22.06 KB)
Referat_Planungsgrundlagen_SH_Krmeracker.pdf (18.73 KB)
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