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Unterschriften für Petition "Stopp Jugendgewalt"
20. April 2009
FDP und Jungfreisinnige Uster ziehen eine sehr gute Bilanz

Am Samstag 18. April 2009 standen FDP und Jungfreisinnige Uster vor der Post gemeinsam auf der Strasse und sammelten rund 500 Unterschriften für die von der FDP Kanton Zürich lancierte Petition "Stopp Jugendgewalt". Das Problem der Jugendgewalt beschäftigt die Bevölkerung von Uster und Umgebung stark, daher stiess diese Petition auf offene Ohren bei den Passanten. Die Aktion war ein voller Erfolg.
Neben diversen Mitgliedern der FDP und der Jungfreisinnigen Uster, sammelten auch Kantonsratspräsidentin Regula Thalmann, Kantonsrat und Präsident der FDP Kanton Zürich Beat Walti, Gemeinderatspräsident Rudolf Locher und diverse weitere Gemeinderats- und FDP Vorstandsmitglieder Unterschriften für die Petition "Stopp Jugendgewalt". Rund 500 Unterschriften sind im Laufe des Samstag Vormittags zusammengekommen. Die Bevölkerung zeigte sich erkenntlich dafür, dass sich jemand dieser Problematik annimmt.
Dem Echo der Passanten war zu entnehmen, dass sie sich jeweils fürchteten, sich zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten aufzuhalten. Mehrere Personen aus Uster und Umgebung erzählten, dass sie in ihrem eigenen privaten Umfeld schon Opfer von Nötigung und Gewalt zu beklagen hätten. Einige davon wurden schon selber Opfer von Attacken.
Ein älterer Herr wurde am Abend in der Zentrumspassage (Shopping-Center Illuster, zwischen Gerichts- und Zürichstrasse) von Jugendlichen angerempelt, welche versuchten ihm das Portemonnaie zu entreissen. Glücklicherweise konnte er sich losreissen und die Polizei alarmieren. Am Bahnhof Uster und Pfäffikon genötigt Eine Jugendliche fürchtet sich mittlerweile, wenn sie Abends am Bahnhof Uster oder am Bahnhof in Pfäffikon Örtlichkeiten passieren muss, wo sich Gruppierungen von Jugendlichen aufhalten. Sie selber und ihre gleichaltrigen Kolleginnen wurden schon mehrmals Opfer von Dehmütigungen und Nötigungen durch andere, teils alkoholisierte Jugendliche. Dabei hätten sie jeweils ein Gefühl der Ohnmacht, da man offensichtlich nichts gegen diese Nötigungen und Beleidigungen unternehmen könne, ausser sich Ärger einzuhandeln. Sie versuchten nun einfach, solche „Hot Spots“ zu meiden und den provozierenden Clans auszuweichen. Beängstigend sei, dass es scheinbar immer dieselben Jungen sind, welche sich alles erlauben könnten ohne dafür belangt zu werden.
Die Unterschriftensammlung und die Gespräche mit vielen Passanten haben eindeutig aufgezeigt, dass sich die Bewohner zum Thema Sicherheit besorgt zeigen. Wie es die FDP und Jungfreisinnigen Uster ebenfalls fordern, ist es zu vermeiden, neuraligische Punkte entstehen zu lassen, wo „Gangs“ andere Jugendliche beinahe ohne Einschränkung nötigen und dazu zwingen, längere Umwege in Kauf nehmen zu müssen. Ob Alt oder Jung, die Passanten finden es unisono wichtig, dass bereits bekannte neuralgische Punkte (Bahnhof, Stadtpark, Niederuster am See, Unterführungen, Schulhausplätze) regelmässig durch Polzeipatroullien aufgesucht würden. Dies sei im Moment noch nicht in genügendem Ausmass der Fall.
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