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Vision einer Jugendherberge in der Villa am Aabach
24. Dezember 2008
Uster im Verbund mit Montreux, St.Moritz und Locarno!

Die Jungfreisinnigen von Uster schlagen vor, zukünftig in der Villa am Aabach eine
Jugendherberge zu betreiben. Durch die zentrale Lage, den grossen Park mit eigenem Tennisplatz und dem Dorfbad in ihrer Nähe, ist die Villa der ideale Standort. Da vergleichbare Übernachtungsmöglichkeiten sowohl in Uster als auch im gesamten Zürcher Oberland fehlen und durch die Nähe zu Zürich, müsste ein wirtschaftlicher Betrieb möglich sein.
Aufgrund der abgelehnten Volksabstimmung vom 28. September 2008 bezüglich des Kulturbetriebs in der Villa am Aabach und den diversen Aufrufen in den Medien, der Stadt Nutzungsvorschläge zu unterbreiten, reichen die Jungfreisinnigen Uster einen konkreten Vorschlag ein.
Uster und das gesamte Zürcher Oberland haben touristisch einiges zu bieten! Die Naherhoholungsgebiete rund um den Greifensee laden zum Baden, Inline Skaten, Radfahren oder Wandern ein. Für anspruchsvollere Gäste ist Uster der ideale Startpunkt für ausgedehnte Mountainbike-Touren und Wanderungen in Richtung Tösstal und Schnebelhorn. Für Städtereisende kann Uster, bedingt durch die hervorragende Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, zudem eine sehr gute Alternative zum hektischen Zürich sein. Ein touristisches Potential, das unbedingt besser genutzt und internationaler vermarktet werden muss!
Die in unmittelbarer Nähe zur Villa gelegene „Dorfbadi", die Tennisanlage, der dazugehörige Park und die zentrale Lage sprechen weiter dafür, die Villa am Aabach touristisch zu nutzen. Mit unserer guten Sportinfrastruktur und den zahlreichen und vielfältigen Sportanlässen könnte eine Jugendherberge in Uster für Sportvereine sowie Einzelsportler durchaus attraktiv sein.
Da die Jugendherberge Fällanden nur von Gruppen gebucht werden kann und das gesamte Zürcher Oberland keine vergleichbare Übernachtungsmöglichkeit besitzt, wäre dies für die ganze Region eine markante Wertsteigerung im Bereich des Tourismus.
Durch die preiswerten Leistungen und die ansprechende Qualität der Jugendherberge, werden zusätzliche Personen Uster besuchen um hier zu übernachten oder ihre Ferien zu verbringen. Dienstleistungsbetriebe, wie Restaurants und Lebensmittelgeschäfte im Raum Uster würden zweifellos ebenfalls von der Jugendherberge profitieren.
Mit einer Jugendherberge, die der Organisation der „Schweizer Jugendherbergen" angehört, würde Uster als Marke an Prestige gewinnen und eine Vermarktung weit über die Landesgrenzen hinweg wäre garantiert. Uster wäre auf Prospekten auf der gleichen Seite zu finden wie beispielsweise die Destinationen St. Moritz, Montreux oder Locarno!
Die Stadt Uster und das Zürcher Oberland haben viel zu bieten für Auswärtige, wir müssen uns dem nur bewusst werden und beginnen, diese Stärken auszuspielen. Die Jungfreisinnigen sehen den Betrieb einer Jugendherberge als eine Investition in die Zukunft von Uster!
Die Räumlichkeiten der Villa am Aabach sind für einen Hotelbetrieb durchaus geeignet, obwohl mit Sicherheit entsprechende bauliche Anpassungen vorgenommen werden müssten, sodass die Standards der „International Youth Hostel Federation" (IYHF) eingehalten werden können und ein Betrieb wirtschaftlich Sinn macht. Es stehen zwei mögliche Betriebsmodelle zur Diskussion:
Das erste Modell besteht darin, dass Private die Führung der Jugendherberge übernehmen, indem sie einen Franchisevertrag mit den „Schweizer Jugendherbergen unterzeichnen.
Die zweite Variante sieht vor, dass die „Schweizer Jugendherbergen" die Jugendherberge selber als Mieterin der Villa am Aabach betreiben.
Bei der zweiten genannten Variante müsste sich die Stadt Uster mit grosser Wahrscheinlichkeit verpflichten, sämtliche Investitions- und Unterhaltskosten zu übernehmen.
Eine Unterkunft aufzubauen, die nicht an die Organisation „Schweizer Jugendherbergen" angegliedert ist, kommt für die Initianten nicht in Frage. Wir sind überzeugt, dass eine solche Unterkunft nicht im Alleingang kostendeckend betrieben werden kann. Die bestehenden Ressourcen (Marketing, Rahmenverträge, EDV-Instrument, etc.) der „Schweizer Jugendherbergen sind auf alle Fälle zu nutzen.
Der Stadtrat, bzw. die Abteilung Liegenschaften der Stadt Uster werden gebeten diesen Vorschlag ausführlich zu prüfen und die Machbarkeit abzuklären. Der Vorschlag, eine Jugendherberge zu betreiben, erscheint auf den ersten Blick etwas kühn. Doch wenn auf der einen Seite das grosse touristische Potential des Zürcher Oberlands und auf der anderen Seite der Mangel an vergleichbaren Übernachtungsmöglichkeiten betrachtet wird, als sinnvoller, nachhaltiger Investitionsschritt in die Zukunft von Uster!
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