Die 10 Prinzipien der Jungfreisinnigen Uster
Die Jungfreisinnigen Uster machen Politik, auf die man sich verlassen kann. Kompromisslos. Passt dies in die Politik? Ja. Andere nennen sich Sozialpartei, häufen aber Schulden auf Kosten der jüngeren Generationen an. Andere behaupten, sie seien liberal, verhalten sich aber protektionistisch und kämpfen mit Verboten, wenn es um Umweltthemen geht. Andere predigen einen schlanken Staat und tiefe Steuern, lobbieren aber tagtäglich für milliardenhohe Landwirtschaftssubventionen. Wir von den Jungfreisinnigen Uster gehen keine faulen Kompromisse ein. Unsere 10 Prinzipien dienen uns dabei als Leitlinie:
1. Wir kämpfen kompromisslos für die Freiheit jedes Einzelnen! Andere verachten die Freiheit. Sie sehnen sich nach einer starken Obrigkeit. Sie wollen, dass man ihnen vorschreibt, wie sie ihr Leben zu gestalten haben. Was sie tun und was sie lassen sollen. Wir von den Jungfreisinnigen lieben die Freiheit. Wir glauben an die Mündigkeit des Bürgers, der selbst am besten weiss, was gut und richtig für ihn ist. Deshalb bauen wir freiheitsfeindliche Vorschriften ab und kämpfen gegen Interventionen, welche die Selbstbestimmung einschränken. Der Staat hat nur dort einzugreifen, wo die Freiheit anderer verletzt wird.
2. Wir ermöglichen kompromisslos gute und vielfältige Rahmenbedingungen zur selbstständigen Entfaltung der Jugend! Andere machen Jugendpolitik mit einem Idealzustand vor Augen ohne sich tatsächlich mit der Jugend befasst zu haben. Sie glauben als einzige zu wissen, was gut ist und gestalten die Welt nach ihren eigenen Vorstellungen. Doch was sie schaffen ist nicht vielfältig sondern einfältig. Wenn wir als Jungfreisinnige uns für die Jugend einsetzen, schaffen wir Freiräume. Wir fordern Rahmenbedingungen, die jedem einzelnen die Möglichkeit bietet, sich frei zu entfalten und seine Träume zu verwirklichen. Wir sind die Jugend für die Jugend.
3. Wir treten kompromisslos für mehr Eigentum und weniger Steuern ein! Andere gehen von der Auffassung aus, dass der Staat und die Verwaltung das uneingeschränkte Recht hat, über das hart erarbeitete Eigentum der Bürger zu verfügen. Sie sprechen von Steuergeschenken. Als ob der Staat ein Geschenk machen würde, wenn er dem Einzelnen ein bisschen weniger wegnimmt. Wir Jungfreisinnigen kämpfen für den Bürger, indem wir den Zugriff des Staates auf das Eigentum der Bürger begrenzen. Der Staat macht keine Geschenke, sondern er beansprucht Mittel. Indem wir diese Mittel wo immer möglich beschränken, schaffen wir die Voraussetzungen für effizientes und haushälterisches Handeln in der Verwaltung.
4. Genauso kompromisslos wie wir Leistung und Effizienz in der Verwaltung fordern, kämpfen wir für den Abbau von Komplexität! Andere sehen die Lösungen aller Probleme im Staat. Sie wollen dem Staat immer mehr Aufgaben übergeben. Dass die Strukturen dabei immer unübersichtlicher werden und die Effizienz und Leistung in der Verwaltung leidet, nehmen sie in Kauf. Private Unternehmen sind dem freien Wettbewerb ausgesetzt. Sie sind gezwungen, tagtäglich bessere Leistungen zu tieferen Kosten zu erbringen. Bei der öffentlichen Verwaltung sieht es anders aus: Es gibt keine Konkurrenz. Umso mehr sorgen wir Jungfreisinnigen dafür, dass nachhaltige Kontroll- und Anreizmechanismen geschaffen werden, die in der Verwaltung Effizienzsteigerungen möglich machen. Zusätzlich bauen wir die der Verwaltung zugeteilten Aufgaben auf das Nötigste ab.
5. Wir bemühen uns um kompromisslose Sicherheit für alle! Andere verhöhnen die eigentlichen Kernaufgaben des Staates: Sicherheit zu schaffen vor unberechtigten Eingriffen anderer und des Staates selbst. Wir Jungfreisinnigen bekennen uns hingegen konsequent zu diesen edlen Grundaufgaben des Staates. Eine gut organisierte und gerechte Justiz ist der Kern einer funktionierenden Stadt. Die Sicherheit in den Gassen unserer Stadt ist wichtig, weil sie zu mehr Lebensqualität führt. Auch wenn dies nicht gerade spektakuläre Themen sind. Wir Jungfreisinnigen setzen uns dafür ein. Weil die Themen wichtig sind.
6. Wir sorgen für eine kompromisslos grosse Bildungsvielfalt mit attraktiven und effizienten Unterrichtsformen! Andere sind der Meinung, Schulunterricht soll für erzieherische Zwecke und zur sozialen Integration missbraucht werden. Doch sie verkennen den eigentlichen Zweck der Schulen: Aneignung von Wissen. Wir von den Jungfreisinnigen fordern Schulen, die wieder ihren ursprünglichen Aufgaben nachgehen. Wir wollen attraktive und effiziente Unterrichtsformen und -fächer die uns fordern und uns optimal auf das künftige Leben vorbereiten, sowie eine breite Bildungsvielfalt. Dabei begnügen wir uns nicht mit dem Mittelmass. Nur das Beste ist gut genug! Denn Bildung ist unser wertvollstes Kapital für die Zukunft.
7. Wir kämpfen kompromisslos für ein vielseitiges und lebendiges Stadtzentrum und gegen die Zweiteilung der Stadt durch den Verkehr! Andere haben das Potential unserer Stadt verkannt. Sie denken immer noch an das Dorf, das eigentlich schon lange eine Stadt ist. Sie reden von Unmachbarem und werfen die Flinte vorzeitig ins Korn. Wir von den Jungfreisinnigen glauben weiterhin an unsere Stadt und lassen uns nicht entmutigen wenn unsere kühnen Visionen belächelt werden. Langfristige Visionen waren bei kurzfristig denkenden Menschen noch nie populär. Wir denken nicht kurzfristig und sind überzeugt, dass nur langfristige und mutige Ideen zu einem schönen und lebendigen Stadtzentrum führen und unser Verkehrsproblem lösen.
8. Wir setzten uns für einen kompromisslos verursachengerechten Umgang mit der Umwelt ein! Andere glauben Umweltprobleme mit Vorschriften und Verboten lösen zu können. Was sie machen grenzt an Ökoterror. Wir von den Jungfreisinnigen schätzen unsere Umwelt genau so wie alle anderen. Statt Verboten wollen wir Anreize schaffen. Statt unüberlegtem Umweltaktivismus fördern wir den verursachengerechten Umgang mit unseren Ressourcen. Wer die Umwelt schädigt, soll dafür auch bezahlen. Das fördert das Bewusstsein und den sorgfältigeren Umgang mit unserer Umwelt.
9. Wir denken kompromisslos langfristig! Andere rennen politischen Moden hinterher und setzen langfristige Ziele aufs Spiel, weil sie denken, so für sich einen Vorteil erlangen zu können. Wenn alle vom Klimawandel sprechen, fordern sie Staatssubventionen für Kleinwägen aus Japan. Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, sprechen sie vom Scheitern der freien Marktwirtschaft. Heuchlerisch! Wir Jungfreisinnigen denken langfristig. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass der Staat mit freiheitlichen Prinzipien bestens funktioniert. Deshalb hüten wir uns vor politischem Aktivismus und stehen auch dann für unsere Ideale ein, wenn es unpopulär ist.
10. Wir stehen für unsere Prinzipien ein. Jederzeit. Kompromisslos! Andere schielen auf ihre Karriere. Sie gehen faule Kompromisse ein. Sie handeln gegen ihre Überzeugung in der Hoffnung, so an lukrative Posten zu gelangen. Wir Jungfreisinnigen machen keinen Bückling vor verdienten Leuten oder schonen, wer der Freund eines Freundes ist. Wir schielen nicht auf "Jöbli", sondern wir tun unseren Job. Es geht nicht um uns, sondern um das Wohlergehen der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.

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